Das Freiburger Münster unserer Lieben Frau

Freiburger Münster

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Freiburger Münster

 

Das Freiburger Münster "Unserer Lieben Frau" ist ein imposantes Bauwerk.
Mit dem Bau des Gotteshauses wurde um 1200 begonnen.
Aus der ersten Bauphase stammen die Vierung, die Querhausflügel
und die unteren Teile der beiden so genannten Hahnentürme (Chortürme).
In der zweiten Phase erfolgte der Ausbau des Langhauses
und die Errichtung des Westturms, der um 1320 vollendet war.

Ab 1354 wurde mit einem Neubau des Chors begonnen,
der nach Unterbrechungen aber erst im frühen 16. Jahrhundert
fertiggestellt werden konnte.
Beeindruckt steht der Besucher vor dem figurenreichen Westportal.
Im Tympanon (mit Skulpturen und Reliefs geschmücktes Giebelfeld)
sind übereinander die Jugendgeschichte Jesu, die Passion und das Weltgericht,
auf das die Darstellung des Gleichnisses von den klugen und törichten
Jungfrauen zu beiden Seiten vorbereiten will, zu sehen.
In den weiteren Figuren erkennt man unter anderem die Heiligen Drei
Könige die Verkündigung Mariä, Synagoge und Ecclesia.
Der hoch aufragende Westturm wird von einem achtseitigen Helm bekrönt,
wobei sich zwischen den Rippen reiches Maßwerk entfaltet.

Auch im Innern entfaltet das Freiburger Münster seine volle Pracht.
Sehenswert sind vor allem die farbenfrohen Fenstergemälde, das Triumphbogengemälde
mit der Darstellung der Krönung Mariens, der Chor mit Kapellenkranz,
der Hochaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert, die Kanzel aus der gleichen Zeit,
sowie mehrere Bildwerke, darunter das Grabdenkmal des 1218 verstorbenen
Zähringerherzogs Berthold V. an der Wand des südlichen Seitenschiffs
mit überlebensgroßer Figur in Ritterrüstung.

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Publiziert am: Sonntag, 10. Mai 2015 (1204 mal gelesen)
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